Wälder wieder auf dem Eis

Einmal pro Woche geht es für die ECB Cracks in die Schweiz, genauer gesagt nach Romanshorn. Im Eisportzentrum Oberthurgau besteht auch bei  sommerlichen Höchsttemperaturen die Möglichkeit auf der gewohnten Spielfläche zu trainieren.

Je nach Länge der Saison gab es in den vergangenen Jahren ab Mitte Frühling nicht mehr die Gelegenheit bis zur Beginn der Vorbereitung aufs Eis zu gehen. In Bezug auf die Ausbildung junger Spieler war das bisher immer ein großes Manko für den Future Club ECB. Die sportliche Leitung hat sich deshalb nach einer Lösung in der Schweiz umgesehen. Hier bot sich das Eisportzentrum Oberthurgau an. Das EZO ist Heimstadion von gleich sechs Eishockeyteams und verfügt über 1000 Zuschauerplätze.

Im Sommer wird die Halle von etlichen weiteren Vereinen aus der Schweiz und Vorarlberg genutzt. Neben einem Kraftraum gibt es hier auch einen Freiplatz an dem die Spieler nach dem Eistraining auslaufen können. Pünktlich um 18:00 Uhr bricht die Mannschaft von Dornbirn nach Romanshorn auf. Je nach Verkehrslage dauert die Fahrt ca. 40 Minuten. Dort angekommen wärmen sich die Eishockeycrack im Kraftraum des EZO auf und begeben sich dann aufs Eis. In der vergangenen Woche wurde das Training erstmals vom neuen Headcoach Jussi Tupamäki geleitet. Auch Andreas Judex und Goaliecoach Tommi Huovinen waren dabei im Einsatz.

Guntram Schedler
„Im Profisport ist ein ganzjähriges Training nicht wegzudenken. Wir als Future Club wollen dem in nichts nachstehen und jungen Spielern die bestmöglichsten Voraussetzungen bieten. Das bedeutet natürlich auch, dass wir im Sommer auf dem Eis trainieren möchten. Diese Möglichkeit hat sich jetzt zum Glück in Romanshorn ergeben und die Spieler sind mit viel Eifer und Einsatz dabei.“

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